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Studies

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• ALIA-Studie / ELIA-Studie
• CIBA-Studie
• Depression und Aufmerksamkeit
• EEG-Prädiktionsstudie

ALIA-Studie / ELIA-Studie

(Antidepressivum / Escitalopram und Lithiumaugmentation)

Die ALIA-Studie ist eine pharmakogenetische Studie zur Responseprädiktion der Lithiumaugmentation bei unipolarer Depression. Untersucht wird, ob es genetische Varianten gibt, die zu besserem oder schlechterem Ansprechen auf eine Lithiumaugmentation führen.
Als Lithiumaugmentation bezeichnet man die Zugabe von Lithiumsalzen zu einem Antidepressivum, das alleine nicht ausreichend wirksam gewesen ist. Die Wirksamkeit der Lithiumaugmentation bei therapieresistenter Depression ist sehr gut belegt und ein zugelassenes Behandlungsverfahren bei Depression. Ziel der Studie ist es genetische Marker zu identifizieren, die eine Vorhersagekraft für das Ansprechen auf die Lithiumaugmetation haben (sog. Response-Prädiktoren). Die Kenntnis solcher Faktoren könnte zukünftig in Therapieentscheidungen mit einbezogen werden und dazu beitragen die Therapie der Depression zu verbessern. Wir bieten Patienten, die nicht ausreichen auf die Therapie mit einem Antidepressivum angesprochen haben, und Interesse an der Teilnahme an dieser wissenschaftlichen Untersuchung haben, die Möglichkeit zur Behandlung in der Hochschulambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Campus Mitte. Kontakt: 030 - 450 517 148

 

CIBA-Studie

(Cognitive Impairment in Bipolar patients treated with Aripiprazole add-on) 

Da bipolare Störungen jenseits von manischen und depressiven Rückfallen häufig mit einer zunehmenden Einschränkung von Konzentration und Gedächtnisfunktionen einhergehen, bieten wir Patienten eine ausführliche neuropsychologische Testung und eine zusätzliche Behandlung im Rahmen der sogenannten CIBA- Studie (Cognitive Impairment in Bipolar patients treated with Aripiprazole addon) an. Diese Studie untersucht zusätzlich mit Hilfe von funktioneller Magnetresonanztomographie die neuronalen Korrelate der beschriebenen kognitiven Defizite und der Effekte eine Aripiprazol-Behandlung.
Kontakt: 030 - 450 517 148

 

Depression und Aufmerksamkeit

Depressive Erkrankungen gehören zu den großen Volkskrankheiten. Fast 20% der Bevölkerung erleiden mindestens einmal im Leben eine behandlungsbedürftige Depression. Noch immer wissen wir vergleichsweise wenig über diese häufige Erkrankung. Wir untersuchen verschiedene Verlaufscharakteristika und Risikofaktoren für Depressionen, insbesondere wenn trotz klinischer Besserung diskrete Restsymptome zurückbleiben. Um die dabei zugrunde liegenden Prozesse genauer zu erforschen, untersuchen wir den Zusammenhang zwischen vielen verschiedenen Faktoren, wie z.B. Anspannung und Entspannung sowie Leistungen während einer Konzentrationsaufgabe. Ziel unserer Untersuchung ist es, die Konzentration und Informationsverarbeitung von Personen mit Depression in der Vorgeschichte zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen zum besseren Verständnis dieser Erkrankung beitragen und könnten eventuell den Weg zu besseren Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Depression ebnen. Um diese Zusammenhänge genauer zu untersuchen, suchen wir Menschen, die schon einmal an einer unipolaren Depression erkrankt waren und deren letzte depressive Episode mindestens sechs Monate zurück liegt.

Natürlich geben wir Ihnen auch gerne noch nähere Informationen über die Studie.
Kontakt: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it oder 030 - 450 517 176

 

EEG-Prädiktionsstudie

bild_johannes_2Theta-Aktivität im anterioren Cingulum als Vorhersageparameter einer antidepressiven Therapieresponse Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neurobiologischen Parameters - basierend auf dem EEG - zur individualisierten und frühen Vorhersage der Response auf eine medikamentöse antidepressive Therapie. Als Vorhersageparameter wird die Änderung der Theta-Frequenz im anterioren Cingulum  während der frühen Phase der Therapieinitiierung verwendet. Dieser Parameter wird mit der Response 4 Wochen nach Beginn der antidepressiven Therapie in Beziehung gesetzt.

Das Projekt wird gefördert von der National Alliance for Research on Schizophrenia and Depression (www.narsad.org).
Kontakt: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it  

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